Tannenbäume aus Papier

Hallo Ihr Lieben!

In diesem Jahr probiere ich mal ein paar neue Sachen aus, die man zu Weihnachten aus Papier basteln kann.

Die Fröbelsterne habe ich Euch ja bereits hier gezeigt.

Bei meinem Lieferanten Ursus gibt es nicht nur viele tolle – und auch neue – Papiere, sondern auch viele Bastelsets. Genau diese kann man auch im Bastelgeschäft kaufen. Ich persönlich mag ja lieber selbst was zurechtschneiden und dann etwas daraus basteln, aber in diesem Fall kam mir das Bastelset „Tannenbäume aus Papier“ gerade recht.

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Bereits fertig geschnitten, befinden sich diesem Set für 2 Tannenbäume

  • 200 Papierstreifen (in 4 verschiedenen Designs)
  • 2 braune Tonkartonstreifen
  • Spitzen für die Tannenbäume
  • 2 Tannenbäume aus Tonkarton.

Die Tannenbäume in ihrer Grundform sind im Prinzip „nur“ zwei Kegel. Diese müssen zusammengeklebt werden. Das geht am besten mit der Heißklebepistole.

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Dann kommen die kleinen Papierstreifen an die Reihe: jeder (!) Papierstreifen muss einzeln zusammengeklebt werden. Dies kann mit ganz normalem Bastelkleber gemacht werden.

Aber Achtung: Das Zusammenkleben dauert wirklich ganz schön lange!

Den Baumstamm an den Enden zusammenkleben, so dass eine Rolle entsteht.

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Und nun die vielen bunten Schlaufen an dem Tannenbaum-Kegel befestigen. Auch hier sollte unbedingt die Heißklebepistole benutzt werden, sonst fallen die Schlaufen relativ leicht wieder ab.

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Zum Schluss eine Spitze auf den Baum setzen und fertig! Wer mag, kann die Streifen noch mit Schmucksteinchen bekleben.

 Fazit: Die Bäume sehen fertig tatsächlich ganz hübsch aus. Außerdem ist es mal etwas ganz Anderes.

Auch Material wird nicht viel gebraucht. Dafür aber umso mehr Zeit 🙂

Für schnell mal zwischendurch ist es nicht unbedingt geeignet…

Herzliche Grüße, Ines

Adventskalenderzahlen „Frozen“

Hallo Ihr Lieben!

Dieses Jahr wollte ich für meinen Shop weihnachtsmäßig nicht viel Neues anbieten. Vom letzten Jahr sind noch viele schöne Sachen übrig geblieben. Diese möchte ich nun erstmal verkaufen, bevor ich wieder etwas Neues anbiete.

Aber so ganz konnte ich es dann doch nicht lassen…

Es ist ja schon noch früh, aber trotzdem mache ich mir bereits jetzt Gedanken über den Adventskalender für meine kleine Tochter. Im letzten Jahr habe ich die Zahlen noch weggelassen, da sie diese noch nicht so richtig gut lesen konnte. Doch dieses Jahr muss der Kalender auf jeden Fall mit Zahlen sein.

Natürlich hätte ich auch die „gewöhnlichen“ Zahlen wählen können. Diese habe ich schon wirklich lange im Angebot und sie sind auch wirklich toll. Aber irgendwie wollte ich was Anderes machen. Und in Frage kam ja eigentlich nur Eines: „Die Eiskönigin“

Also habe ich in diesem Jahr Adventskalenderzahlen gebastelt, die im Stil von der „Eiskönigin“ sind. Die Schriftart ist die Gleiche, die auch im Film auftaucht. Und die Farbe ist natürlich azurblau.

Nun hoffe ich nur noch, dass meiner Kleinen das gefällt und ich damit vielleicht auch einige andere Kinder glücklich machen kann 🙂

Und nun wünsche ich Euch schon mal ganz viel Spaß beim Basteln Eures Adventskalenders. Egal, ob nun im „Frozen“-Style oder nicht 🙂

Viele Grüße, Ines

Fröbelsterne

Ich melde mich zurück aus der Sommerpause 🙂

Auch, wenn offiziell noch immer Sommer ist und sogar das Wetter noch einmal zeigt, was Sommer wirklich bedeutet, mache ich mir bereits jetzt Gedanken über die bevorstehende Weihnachtszeit. Klingt komisch, ist aber so… 🙂

Wer Dinge in Handarbeit herstellt, um diese dann im Internet oder auf Weichnachtsmärkten in der Vorweihnachtszeit zu verkaufen, muss sich bereits im Spätsommer damit auseinandersetzen, was denn im Angebot sein soll. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es viel zu spät ist, erst im Oktober oder sogar November damit zu beginnen. Auch wenn es schwerfällt bei Sonnenschein an Weihnachten zu denken, muss man da leider durch.

Seit einigen Jahren gehen auch wir auf Weihnachtsmärkte bzw. Basare, um unsere Produkte anzubieten. Anders als im Internet, bieten wir dann allerdings kein Bastelmaterial, sondern von uns fertig gebastelte Produkte an.

Seit nunmehr 3 Jahren habe ich mich an die Herstellung von Fröbelsternen versucht.

Und bin jedes Mal kläglich gecheitert.

Fröbelsterne gehören eigentlich zu jedem Weihnachtsfest dazu. Also war für mich klar, dass auch wir diese im Angebot haben müssen.

Gebastelt werden Fröbelsterne aus vier Papierstreifen, die es im Handel fertig geschnitten zu kaufen gibt. In jeder Packung befindet sich eine bebilderte Anleitung, wie diese Streifen zu knicken und zu stecken sind. Vor 2 Jahren habe ich es mit dieser Bastelanleitung nicht geschafft, einen einzigen Fröbelstern herzustellen…

Völlig gefrustet, weil schon wieder Weihnachten vor der Tür stand und Fröbelsterne noch immer dazugehören, habe ich mir im letzten Jahr jede Menge Videos auf YouTube angeschaut, die erklären und zeigen, wie man Fröbelsterne bastelt. Was soll ich sagen, auch mit einer Videoanleitung habe ich es im letzten Jahr nicht geschafft, auch nur einen einzigen dieser Sterne zu basteln…

Aber aufgeben kam ja auch irgendwie nicht in Frage. Der Kampf gegen die Papierstreifen musste doch zu gewinnen sein.

In diesem Jahr – obwohl oder vielleicht gerade weil noch der Sommer vorherrscht – habe ich nochmals meine Papierstreifen hervorgeholt. In aller Ruhe und Gelassenheit (und mit Hilfe eines Videos) habe ich einen letzten (inzwischen ziemlich verzweifelten) Versuch unternommen, einen Fröbelstern zu basteln.

Und siehe da! Ohne vorweihnachtlichen Stress und in der Sommersonne sitzend habe ich den Kampf gegen die Papierstreifen tatsächlich gewonnen und inzwischen einige Fröbelsterne hergestellt! Hurra!!!

Nach 3 Jahren, einer Menge Frust, Geduld und schönem Wetter habe ich es also dann doch geschafft. Ich würde sagen, Weihnachten kann kommen! 🙂

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Euch noch einen schönen Restsommer!

Gruß, Ines